Siebert + Knipschild vergibt 17 Siegel für Unternehmen im Schlauchlining

Oststeinbek, 1. Dezember 2015 - "Endprodukt Schlauchliner – geprüfte Qualität" – mit diesem Prädikat zeichnet das Prüfinstitut Siebert + Knipschild erstmals in diesem Jahr ausführende Unternehmen für kontinuierlich gute Arbeit beim Einbau von Schlauchlinern aus. Bundesweit wurden 17 Siegel an acht Unternehmen vergeben.

 

 

Wer gute Arbeit abliefert, soll dies auch zeigen können – dieser Grundsatz gilt insbesondere im Schlauchlining. Seit diesem Jahr gibt es für ausführende Unternehmen das Siegel "Endprodukt Schlauchliner", das die erfolgreiche Ausführung von Kanalsanierungsprojekten von unabhängiger Seite bestätigt: Siebert + Knipschild, marktführendes Institut für die Prüfung von Schlauchlining-Projekten, hat erstmalig in diesem Jahr acht Unternehmen auf Basis der eingegangenen Baustellenproben ausgezeichnet. Die meisten erhielten gleich mehrfach ein Siegel – für die erfolgreiche Arbeit mit unterschiedlichen Liningsystemen.

 

Referenz für ausführende Unternehmen

 

"Wir freuen uns darüber, dass das Siegel bei Auftraggebern und auch Auftragnehmern gut angenommen wird", zieht Andreas Haacker, Geschäftsführer von Siebert + Knipschild, Bilanz. Mit dem Siegel hat das Unternehmen, das auch als Zertifizierungsstelle für Hersteller in Deutschland tätig ist, ein Bewertungskriterium für ausführende Firmen geschaffen. "Wir stellen täglich bei Prüfungen fest, dass insbesondere die Qualität der Arbeitsvorbereitung,  die Kenntnis der Systeme und die Qualifikation von Mitarbeitern eine große Rolle für die Qualität des Endproduktes spielen." Das Siegel diene als Referenz, die Unternehmen dann gegenüber ausschreibenden Organisationen angeben können. Insgesamt prüft das Unternehmen eine Vielzahl von  Baustellenproben aus Projekten in Deutschland und dem europäischen Ausland.

 

Baustellenproben von Unternehmen und Netzbetreibern

 

 

Erst Mitte des Jahres hatte Siebert + Knipschild das erste Siegel veröffentlicht, nachdem die Daten aller Baustellenproben für 2014 entsprechend der Vorgaben statistisch ausgewertet wurden. Bei der Beurteilung kommen nicht nur die von den Unternehmen selbst eingereichten Baustellenproben in Betracht, sondern auch die der von Kommunen und Netzbetreibern beauftragten Prüfungen. "Öffentliche Auftraggeber sind nach unseren Erfahrungen gerne bereit, die anonymisierten Ergebnisse zur statistischen Auswertung freizugeben".

 

Stefan Jensen, Geschäftsführer von Rohrsanierung Jensen, war der erste, der Mitte diesen Jahres eine Urkunde in Empfang nahm. "Die Auszeichnung ist ein weiterer Vertrauensbeweis für unsere Arbeit. Denn nicht allein der Preis entscheidet bei der Vergabe von Aufträgen, sondern auch die Qualität der Ausführung, die durch das Siegel von unabhängiger Seite bestätigt wird", sagt Jensen.

 

 

Auch 2016 soll das Siegel vergeben werden. Alle Infos finden Interessierte auf unserer Seite zum > Siegel

 

Sie haben Fragen zum Siegel? Sie möchten wissen, wie Sie als ausführendes Unternehmen ein Siegel erhalten können?  Setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung. > Kontakt

Ausgezeichnete Unternehmen 2015

 

Diese Unternehmen haben das Siegel "Endprodukt Schlauchliner" erhalten:

 

Aarsleff Rohrsanierung GmbH

PAA-SF

Impreg GL01

Impreg GL13

Swietelsky - Faber GmbH Kanalsanierung

Berolina

Saertex Typ M

Alphaliner 500

Brandenburger Liner BB 2.5

Rainer Kiel Kanalsanierung GmbH

Saertex Typ S

Saertex Typ M

Frisch & Faust Tiefbau GmbH

Alphaliner 500

Alphaliner 1500

Arkil Inpipe GmbH

Berolina

Saertex Typ S

Rohrsanierung Jensen GmbH & Co. KG

Alphaliner 500

Alphaliner 1500

Werner Vollert Tiefbau GmbH & Co. KG

Alphaliner 500

Uni ROKA GmbH

Berolina

 

 

 

Neu: Video zum Siegel

Siebert-Siegel: Ein Dutzend Anträge eingetroffen

Oststeinbek, 29. Mai 2015. Gut einen Monat nach dem offiziellen Start des Siegels "Endprodukt Schlauchliner: Geprüfte Qualität" ziehen die Verantwortlichen von Siebert + Knipschild eine positive Bilanz: "Es sind bereits ein Dutzend Anträge eingetroffen", sagt Andreas Haacker, Geschäftsführer des Prüflabors. Sowohl die ausführenden Unternehmen, die das Siegel beantragen können, als auch Auftraggeber von Schlauchlining-Projekten haben ein großes Interesse gezeigt. Das Siegel wird in den nächsten Wochen ausgeliefert. 

Mehr Informationen zum Siegel hier.

Neues Siegel belohnt gute Arbeit im Schlauchlining

Oststeinbek, 12. April 2015. Erfolgreiche Bauprojekte als Referenz zu präsentieren – das ist im Schlauchlining eine schwierige Angelegenheit. Immerhin liegt das fertige Unikat für niemanden sichtbar tief unter der Erde. Dank eines neuen Qualitätssiegels können künftige Auftraggeber von den positiven Erfahrungen anderer Kunden profitieren: Für kontinuierliche Qualität im Schlauchlining vergibt Siebert + Knipschild, führendes Prüflabor für Schlauchliner in Deutschland, ein Siegel an ausführende Unternehmen.

 

„Wir prüfen pro Jahr mehrere tausend Schlauchlingproben und haben damit eine gute Datenbasis, um Auftraggebern bereits im Vorfeld eine Entscheidungshilfe in der Frage zu geben: Wer hat als ausführendes Unternehmen seine Qualifikation mit einem bestimmten Produkt bewiesen?“, erklärt Andreas Haacker, Geschäftsführer von Siebert + Knipschild. Damit reagiert das Prüfinstitut auf die Anregung von Unternehmen, die sich schon länger eine unabhängige, sichtbare Referenz ihrer Arbeit wünschen. Die Herausgabe von Statistiken aus verschiedenen Projekten werde häufiger angefragt und ist bereits seit längerem Praxis.

Siegel setzt auf Qualität der Ausführung

Das geplante Siegel soll bewusst nicht die Hersteller der Vorprodukte in den Vordergrund rücken, sondern die ausführenden Unternehmen. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es eben nicht in erster Linie auf die Wahl des Schlauchlining-Systems ankommt, sondern am Ende auf die Qualität der Ausführung.“ Allerdings werden nur jene Unternehmen und Produkte veröffentlicht, die das Siegel tatsächlich beantragt und erhalten haben. „Wir möchten nicht dafür sorgen, dass geschaut wird: Welcher Liner oder welche Firma ist denn am häufigsten durchgefallen? Nahezu alle Systeme im Schlauchlining sind zugelassen und haben und ihre Eignung bereits bewiesen“.

Vergeben wird das Siegel an Unternehmen, die bei Materialprüfungen im Hause Siebert + Knipschild mit einem Produkt bei mehr als 95 Prozent der Proben den Anforderungen entsprechen. Diese beziehen sich auf die Kennwerte Wanddicke, E-Modul, Biegefestigkeit und Wasserdichtheit. Werden Abweichungen festgestellt, findet die Bewertung des Einbauerfolges unter Berücksichtigung der Zweitbeprobung statt.

Die Mindestanzahl liegt bei 20 Proben. Alle Proben müssen dabei aus unterschiedlichen Baumaßnahmen mit mindestens vier unterschiedlichen Auftraggebern stammen. Die Vergabe des Siegels erfolgt auf Wunsch des Unternehmens.

Zulassung – bewährter Warentest für Vorprodukte

Dass das Siegel nicht an den Hersteller des Vorprodukts Schlauchliner geht, erklärt Haacker mit der bereits funktionierenden Überwachungspraxis: „Nahezu alle Schlauchlinerprodukte verfügen bereits über eine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt). Damit haben sie nachgewiesen, dass die Anforderungen an die Dauerhaftigkeit und Gebrauchstauglichkeit sicher erfüllt werden.“ Mit der Zulassung sei eine halbjährliche Überwachung der Hersteller durch eine anerkannte Zertifizierungsstelle verbunden. Dort werde sichergestellt, dass der Schlauchliner unverändert entsprechend der geltenden Zulassung produziert wird. „Ihren Eignungstest haben sie damit schon bestanden“, betont Haacker. Als Zertifizierungsstelle ist Siebert + Knipschild vom DIBt anerkannt und arbeitet als Fremdüberwacher für namhafte Hersteller.

Siegel gibt Hinweis auf Erfahrung, Organisation, Ausstattung, Qualifikation

Umso mehr sieht das Unternehmen Bedarf für eine Bewertungsmöglichkeit von ausführenden Unternehmen. „Die Feststellung ist: Jede Baustelle ist anders – beginnend mit der Ausschreibung über die Planung, der Verkehrssicherung, der  Wasserhaltung, den jeweiligen Witterungsbedingungen – es  gibt es eine Vielzahl von Einflüssen“, sagt Haacker. Zwar liegen die nicht immer im Verantwortungsbereich des Unternehmens, dennoch sei er es, der zum Bespiel bei schwierigen Witterungsbedingungen die Entscheidung trifft, auf besseres Wetter zu warten. „Immerhin ist das einbauende Unternehmen letztendlich für die Qualität des Endproduktes verantwortlich – und zeigt damit seine Erfahrung, Organisation, Ausstattung und Qualifikation der Mitarbeiter.“

Ziel des Siegels ist es, potenziellen Auftraggebern eine verlässliche Referenz basierend auf einer hohen Datenbasis zu bieten. „Als unabhängiges Prüfinstitut zeigen unsere Daten: Das Unternehmen X hat mit dem Liner Y gute Arbeit geleistet. Das schafft Vertrauen und davon sollen am Ende alle profitieren“.

 

Die Siegelvergabe, die nun startet, betrachtet die Daten aus dem zurückliegenden Jahr und wird das Jahr 2015 tragen. Unternehmen könnnen das Siegel mit einem Formular beantragen, wenn sie die Kriterien erfüllen. Weitere Informationen gibt es auf der Seite www.siebert-testing.com/siegel.

 

Ausgezeichnete Unternehmen 2015

 

Diese Unternehmen haben das Siegel "Endprodukt Schlauchliner" erhalten:

 

Aarsleff Rohrsanierung GmbH

PAA-SF

Impreg GL01

Impreg GL13

Swietelsky - Faber GmbH Kanalsanierung

Berolina

Saertex Typ M

Alphaliner 500

Brandenburger Liner BB 2.5

Rainer Kiel Kanalsanierung GmbH

Saertex Typ S

Saertex Typ M

Frisch & Faust Tiefbau GmbH

Alphaliner 500

Alphaliner 1500

Arkil Inpipe GmbH

Berolina

Saertex Typ S

Rohrsanierung Jensen GmbH & Co. KG

Alphaliner 500

Alphaliner 1500

Werner Vollert Tiefbau GmbH & Co. KG

Alphaliner 500

Uni ROKA GmbH

Berolina

 

 

Schachtsanierung: Was tun bei Schäden durch Biogene Schwefelsäure?

München, 28. Oktober 2014. Korrosion durch Biogene Schwefelsäure ist in der Schachtsanierung ein bekanntes Schadensbild. Welche Sanierungsverfahren sind bei Schwefelsäurekorrosion empfehlenswert? Welche Vorbereitungen müssen getroffen werden? Was ist zu tun, wenn eine Sanierung möglicherweise fehlgeschlagen ist? Informationen dazu gab Siebert + Knipschild-Geschäftsführer Andreas Haacker bei der Münchener Runde 2014.

 

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Biogene Schwefelsäure im Schacht: Beitrag zum Tagungsband zur Münchner Runde
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Schlauchlinertag 2014: Faltenbildung im Fokus

Oststeinbek, 12. Januar 2016 - "Sicher mit System" - mit diesem Gütesiegel wurde die Siebert + Knipschild GmbH  erneut von der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie (BG RCI) ausgezeichnet. "Wir prüfen täglich die Qualität von Produkten anderer Unternehmen - da wollen wir natürlich mit gutem Beispiel vorangehen", erklärte Geschäftsführer Kay Siebert bei der Überreichung des Zertifikats durch BG-Präventionsbereichsleiter Jan Martius (2. v. r.) und Dr. Bernhard Brandt. Das Zertifikat gilt bis 2018. Mehr Informationen zum Siegel gibt es auf der Seite der BG RCI.

Düsseldorf, 27. März 2014. Falten und andere Qualitätsprobleme standen beim Deutschen Schlauchlinertag im Zentrum des Vortrags von Siebert+Knipschild-Geschäftsführer Andreas Haacker. Die Faltenbildung, die bei der Kamerabefahrung nach dem Einbau ans Tageslicht kommt, ist immer wieder Gegenstand von Streitigkeiten. Denn: Selbst wenn die Materialkennwerte insgesamt in Ordnung sind, können Falten erhebliche Mängel darstellen.

 

Im Kunststoff-Prüfinstitut Siebert + Knipschild in Oststeinbek bei Hamburg landen täglich Dutzende von Baustellenproben aus Schlauchlining-Projekten. Mehrere Tausend Proben werden durch die Ingenieure auf ihre Materialkennwerte pro Jahr untersucht und in Form eines Prüfberichts an den Auftragnehmer zurückgesendet. Neben den Rohrausschnitten sind nicht selten Video-Dateien in der Post. Auftraggeber von Schlauchlining-Projekten bitten um eine Bewertung der Kamerafahrt. Denn was eine Baustellenprobe aus dem Schacht oft nicht belegt, ist im Video sichtbar: Falten. Ein echter Mangel? Um ganz sicher zu gehen, könnte eine zusätzliche Entnahme einer Probe aus dem betroffenen  Haltungsbereich für Klarheit sorgen. Manchmal reicht aber auch eine visuelle Beurteilung der Falten aus dem Video.

 

Die acht "Faltentypen"

Falte ist nicht gleich Falte. Insgesamt unterscheiden die Ingenieure von Siebert + Knipschild zwischen acht verschiedenen Faltentypen (siehe Bildergalerie unter diesem Absatz). Eine davon ist die „verdeckte Falte“, die sich oft nur durch eine unscheinbare Erhebung auf der Innenseite im Kämpferbereich des Liners  bemerkbar macht. Auf der dem Altrohr zugewandten Rückseite des Liners herrscht hingegen Stau: Ausgelöst durch kurzzeitigen Druckabfall beim Einbau falten sich die Lagen des Laminats im Kämpferbereich übereinander. Selbst bei erneutem Druck lösen sie sich nicht wieder vollständig und sorgen dafür, dass der Querschnitt des Liners ebenfalls kleiner wird. Zugleich entsteht im Scheitel ein Ringspalt, da da nicht mehr genug Linermaterial vorhanden ist, das sich am Altrohr anlegen kann.

Falten sind oft nicht vermeidbar

Falten sind aber nicht immer ein Mangel. Faltenbildung ist   vor allem in Krümmungsbereichen kaum zu vermeiden. Hier sind die Vorgaben der geltenden Regelwerke und Normen zu beachten (siehe Kasten). Werden bei schwieriegen Bauprojekten Falten erwartet, ist es zu empfehlen, die Wahrscheinlichkeit und den Umfang von Faltenbildung in der Planung zu berücksichtigen. Dabei sollte man bedenken, dass die Ausprägung der Falten maximal nur so groß sein darf, dass keine weiteren Mängel daraus resultieren können – wie zum Beispiel Härtungsdefizite in der Faltenzone.

Ein solches Härtungsdefizit macht sich häufig in Form einer Sohlfalte bemerkbar, wenn drückendes Grundwasser die Härtung behindert. Klassischer Fehler: In der Einbauphase kommt das ungehärtete Laminat durch äußere Schäden mit Wasser in Kontakt, das dann den chemischen Prozess der Härtung ausbremst. Das Wasser drückt von unten den Liner hoch, so dass die Sohlfalte entsteht. Der Liner kollabiert.

 

Pauschale Aussagen kaum möglich

Eine pauschale Aussage, wie bei mangelhaften Falten vorzugehen ist, lässt sich kaum treffen. Ist eine Schadensbehebung zu empfehlen? Ist sie überhaupt möglich? Das muss immer im Einzelfall entschieden werden. Zu bedenken ist, dass Reparaturen mit einer geringeren Nutzungsdauer definiert sind, und somit ist abzuwägen, ob das Beibehalten einer Falte das geringere Übel darstellt. Zudem ist durch Faltenbildung, die als Mangel erkannt ist, eine Minderung der Nutzungsdauer zu erwartet. Der Gutachter ist nicht der Entscheider – er übernimmt den Part der technischen Bewertung - wirtschaftliche Abwägungen bleiben dabei immer Part des Auftraggebers.

Anhand einer Probennahme lässt sich letztlich prüfen, ob in den Faltenbereichen Härtungsdefizite oder strukturelle Fehler des Laminates vorliegen – oder ob das Laminat in den Bereichen intakt ist. Anhand dieser Aussage lässt sich dann eindeutig entscheiden, ob Reparaturen möglich sind oder ob Falten verbleiben können – sofern sie kein hydraulisches Hindernis darstellen.

 

Top-Bilanz der Materialkennwerte

Qualitätsurteil: Sehr gut. Das ist insgesamt die Einschätzung von Siebert + Knipschild zu den Materialkennwerten aus dem Labor. Nach einer Analyse von mehr als 3000 Schlauchlinerproben haben im vergangenen Jahr 97,7 Prozent aller Prüfungen im Schnitt die Anforderungen erfüllt – im Jahr zuvor waren es noch 96,3 Prozent. Für die Erhebung wurden im Prüflabor der Siebert + Knipschild GmbH die Ergebnisse von Baustellenproben von UP-Glasfaserlinern und Synthesefaserlinern ausgewertet. Betrachtet wurden dabei die Materialkennwerte Kurzzeit-Biege-E-Modul, Biegespannung beim ersten Bruch, Wasserdichtheit und Wanddicke.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die jahrelangen Bemühungen um standardisierte Qualitätssicherungsprozesse ausgezahlt haben.  Die an der Materialprobe ermittelten Kennwerte sprechen für die gestiegene Qualität der Linerprodukte. Allerdings muss man bedenken, dass eine Baustellenprobe den grundsätzlichen Erfolg einer Sanierung immer nur exemplarisch bestätigt. Wenn aber in der Haltung Mängel auftreten, spiegelt dies die Materialprobe aus dem Schacht nicht unbedingt wider. Der Blick nicht nur auf den Prüfbericht, sondern auch auf die Kamerafahrt lohnt sich also.